Turbolentes und unglücklich gelaufenes IOEM Wochenende!!!

DSC_0510DSC_0514Nachdem nun mehr als eine Woche vergangen ist, sind die meisten Blessuren abgeheilt, doch der Bruch meines Schulterblattes zwingt mich zu einer Genesungspause.

 

Aber zuvor noch das positive des Wochenendes.

Bei traumhaften Bedingungen ging es Donnerstag vor zwei Wochen auf den ungarischen Pannonia Ring. Da ich zu Beginn der Saison mein Fahrwerk hier abgestimmt hatte, konnte ich gleich zu Beginn des freien Trainings eine gute Zeit fahren.
Mit erstmals neu montierten Reifen ging es am Nachmittag zum ersten Qualifying und mein Ziel war es, die 2 Minuten Marke zu unterbieten.

Dieses Vorhaben konnte ich auch schaffen und stellte mich mit einer Zeit von 1:59.444 auf den vorläufigen Startplatz 6 und war zweitbester Österreicher.

Am Samstag hieß es Qualifying zwei und ich konnte gleich eine 1:59 fahren.
Nach einem kurzen Stop in der Box fuhr ich nochmals auf die Strecke und konnte eine unglaubliche Zeit von 1:58.304 in den ungarischen Asphalt brennen. Dies war eine Verbesserung meiner persönlichen Bestzeit um über zwei Sekunden.
Da sich jedoch meine Konkurrenz auch verbessern konnte, ging es für mich auf den 8ten Startplatz zurück und somit war ich viertbester Österreicher.

 

Start zum ersten Rennen der IOEM SST 600.
Ich musste nach dem Start in der ersten Kurve leider über den Innenkurb fahren und bog als ca. 15ter in die zweite kurve ein. Nachdem sich das Feld langsam aufteilte fand ich mich nach der ersten Runde auf Platz 16 wieder. Langsam kam ich auch in den Rhythmus und konnte Plätze gut machen. Ich befand mich auf den 12ten Platz, ehe ich nach einem Crash vor mir kurz die Konzentration verlor und in die Wiese musste. Ich wurde von zwei Fahrern überholt, unter denen sich auch Kevin Koller (der Meister vom Vorjahr) befand. Ich fuhr die nächsten Runden die Lücke zu und konnte Kevin auch überholen, doch sein Konter dauerte nicht lange. Ich wollte alles auf die letzte Runde setzen und zeigte ihm mehrmals das Vorderrad, doch er wehrte gekonnt ab und ich konnte auf die letzte Kurve hoffen. Am Ende reichte es um gefühlte 10cm nicht und ich musste mich mit den vierten Platz zufrieden geben.
Aber es gibt ja noch das Sonntagrennen….oder auch nicht!!!

Leider bin ich nach einem Sturz am Sonntag nicht in der Lage mein Motorrad zu bewegen und werde mich sobald es Neuigkeiten gibt wieder melden.

So ist Rennfahren, ich komme wieder, keine Frage!!!  SÖLLI #771

Berg-Europameisterschaft Landshaag

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Die Zeit ist im Fluge vergangen und es ist nun schon vier Wochen her, dass ich beim Bergrennen in Landshaag am Start war.
Es war auch heuer wieder sehr turbolent bei den Vorbereitungen. Auch wenn der Winter lange war, fast schon zu lange als Biker, so ist die Zeit doch immer sehr knapp, um mit allem fertig antreten zu können.
Die Technik passte, nur die Optik wurde noch überarbeitet.

Die von „Lack Max“ lackierte Verkleidung wurde von der Firma Stiegelbauer Werbetechnik noch am Tag vor dem Bergrennen fertig beklebt.So ging es Samstag morgen zum Silkolene Bergrennen nach Landshaag. Das prall-gefüllte Fahrerlager erwartete mich bereits. Dank dem PSV Wels hatten wir eine Garagein der nähe des Starts.Ich schob beide Bikes im identen Design aus meinem Bus in die Garage und konnte es kaum erwarten, den Berg zu bezwingen.

 

Pünklich um 12:30 ging es los mit den Doppelstartern.

Da ich ja das Privileg hatte, mit zwei Bikes an den Start zu gehen, fuhr ich in den Klassen SSt und SSp 600.
Mit dem Supersport Bike gings los auf die 3,6km lange Strecke und es lief auf anhieb sehr gut, auch mit meinem zweiten Bike fand ich mich gut zurecht.
Nachdem ich im zweiten Lauf zur SSp technische Probleme hatte und es vor dem SSt Lauf zu regnen begann, konnte ich meine Zeiten nich mehr verbessern und somit beendete ich das Training in der Klasse SSt auf Platz 9 und in der Klasse SSp auf Platz 11.

 

Am Renntag wurde ich vom Regen geweckt und somit beschloss ich das dritte Training auszulassen.

Das Rennen startete ebenfalls um 12:30 Uhr und somit hoffte ich, dass die Strecke bis zum Rennstart auftrocknet.
Ich bekam kurz vor dem Start zur Klasse SSp 600 noch Infos und Fotomaterial aus dem Wald von meinem Cousin und Fan Michael Schmidt, um mich auf die Gegebenheiten noch einstellen zu können.
Ich konnte während der Fahrt noch einige feuchte Stellen erkennen und fuhr somit ein wenig verhalten, es reichte jedoch für den zweiten Rang nach dem ersten Lauf.
Vor dem Lauf zur SSt öffneten sich die Wolken nochmal und die Strecke war wieder komplett nass.
Da ich auf nasser Stecke nicht sehr viel Erfahrung habe, ging ich es langsam an und wollte mich auf die Bedingungen für die Klasse SSp einstellen.
Im zweiten Lauf zur SSp tastete ich mich langsam ans Limit, aber wer weiß schon, wo das im Regen liegt.
Ich war mit meiner Fahrt jedoch sehr zufrieden und nun kam es auf meine Gegner an, für welchen Platz es am Ende für mich reicht. Da die Stecke langsam auftrocknete, befürchtete ich, dass es nicht für ganz vorne reicht.
So war es dann auch und ich beendete das Rennen zu SSp 600 auf den guten 6. Platz.
In der Klasse SSt 600 belegte ich den 11. Platz.
In der Gesamtwertung von ca. 270 Internationalen Startern bedeutete das Platz 33 und Platz 51.
Mein Resümee zu diesem Wochenende für diese Bedingungen bin ich äußerst zufrieden und ich freue mich auf nächstes Jahr (2015 mit hoffentlich tollen Bedingungen).

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Fahrwerkseinstellungen mit Haslacher Suspension!!!

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Für Fahrwerkseinstellungen ging es letzten Samstag noch einmal am Pannoniaring.

Nachdem ich mich für dieses Jahr entschieden habe die Serien Gabel umzubauen, war es nun soweit das neue WP Catdridge auszuprobieren und einzustellen.

Den Umbau lies ich von der Firma Haslacher Suspension machen, der auch das Federbein und den Lenkungsdämpfer Service und Umbauarbeiten durchführte.

Im Fahrerlager neben Hans Haslacher platziert ging es gleich mal auf die Strecke.
Ich fuhr ein paar Runden und Hans probierte einige Einstellungen aus. Ich kam auf Anhieb gut zurecht und bin überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Im Zeittraining auf Platz fünf gelegen ging es zur Startaufstellung fürs Rennen. Ich hatte einen guten Start und fuhr auf Position 5, bis ich mich auf den 4ten Platz vorkämpfte, war leider der Zug nach vorne bereits abgefahren.
Ich wollte noch einmal ranfahren und fuhr meine persönlich besten Runden, hatte jedoch keine Chance gegen die starke Konkurrenz.
In der vorletzten Runde wurde ich noch von einem Gegner überholt und beendete das Rennen als 5ter.
Nach dem Rennen probierten wir noch etwas am Fahrwerk, doch bevor dies ausgetestet war, war der Tag auch schon vorbei.

Jetzt ist mal ein Wochenende Pause, bevor es zum Bergrennen nach Landshaag geht, wo die Elite des europäischen Bergrennsports vertreten sein wird.

Der Auftakt zur neuen Saison!!!

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Der Auftakt zur neuen Saison steht vor der Tür und die Vorbereitungen sind schon voll im Gange. Vor zwei Wochen war ich am Pannoniaring um die erste Ausfahrt zu machen. Da ich schon mal vor Ort war, fuhr ich auch gleich ein Rennen und konnte den 2ten Platz erreichen.

Der zweite Tag war leider ausgebucht und so konnte ich erst Mittag mit dem Fahren beginnen.
Da ich keine Quali-Zeit hatte, musste ich vom letzten Startplatz ins Rennen gehen.

Vom 24 Startplatz konnte ich rasch nach vorne fahren und zur Spitzengruppe aufschließen. Am Ende reichte es noch für den tollen 3ten Platz. Somit waren meine ersten Kilometer ein voller Erfolg und ich verließ Ungarn mit zwei Pokalen.

Vielen Dank!

Soelli_dank2013