Berg-Europameisterschaft Landshaag

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Die Zeit ist im Fluge vergangen und es ist nun schon vier Wochen her, dass ich beim Bergrennen in Landshaag am Start war.
Es war auch heuer wieder sehr turbolent bei den Vorbereitungen. Auch wenn der Winter lange war, fast schon zu lange als Biker, so ist die Zeit doch immer sehr knapp, um mit allem fertig antreten zu können.
Die Technik passte, nur die Optik wurde noch überarbeitet.

Die von „Lack Max“ lackierte Verkleidung wurde von der Firma Stiegelbauer Werbetechnik noch am Tag vor dem Bergrennen fertig beklebt.So ging es Samstag morgen zum Silkolene Bergrennen nach Landshaag. Das prall-gefüllte Fahrerlager erwartete mich bereits. Dank dem PSV Wels hatten wir eine Garagein der nähe des Starts.Ich schob beide Bikes im identen Design aus meinem Bus in die Garage und konnte es kaum erwarten, den Berg zu bezwingen.

 

Pünklich um 12:30 ging es los mit den Doppelstartern.

Da ich ja das Privileg hatte, mit zwei Bikes an den Start zu gehen, fuhr ich in den Klassen SSt und SSp 600.
Mit dem Supersport Bike gings los auf die 3,6km lange Strecke und es lief auf anhieb sehr gut, auch mit meinem zweiten Bike fand ich mich gut zurecht.
Nachdem ich im zweiten Lauf zur SSp technische Probleme hatte und es vor dem SSt Lauf zu regnen begann, konnte ich meine Zeiten nich mehr verbessern und somit beendete ich das Training in der Klasse SSt auf Platz 9 und in der Klasse SSp auf Platz 11.

 

Am Renntag wurde ich vom Regen geweckt und somit beschloss ich das dritte Training auszulassen.

Das Rennen startete ebenfalls um 12:30 Uhr und somit hoffte ich, dass die Strecke bis zum Rennstart auftrocknet.
Ich bekam kurz vor dem Start zur Klasse SSp 600 noch Infos und Fotomaterial aus dem Wald von meinem Cousin und Fan Michael Schmidt, um mich auf die Gegebenheiten noch einstellen zu können.
Ich konnte während der Fahrt noch einige feuchte Stellen erkennen und fuhr somit ein wenig verhalten, es reichte jedoch für den zweiten Rang nach dem ersten Lauf.
Vor dem Lauf zur SSt öffneten sich die Wolken nochmal und die Strecke war wieder komplett nass.
Da ich auf nasser Stecke nicht sehr viel Erfahrung habe, ging ich es langsam an und wollte mich auf die Bedingungen für die Klasse SSp einstellen.
Im zweiten Lauf zur SSp tastete ich mich langsam ans Limit, aber wer weiß schon, wo das im Regen liegt.
Ich war mit meiner Fahrt jedoch sehr zufrieden und nun kam es auf meine Gegner an, für welchen Platz es am Ende für mich reicht. Da die Stecke langsam auftrocknete, befürchtete ich, dass es nicht für ganz vorne reicht.
So war es dann auch und ich beendete das Rennen zu SSp 600 auf den guten 6. Platz.
In der Klasse SSt 600 belegte ich den 11. Platz.
In der Gesamtwertung von ca. 270 Internationalen Startern bedeutete das Platz 33 und Platz 51.
Mein Resümee zu diesem Wochenende für diese Bedingungen bin ich äußerst zufrieden und ich freue mich auf nächstes Jahr (2015 mit hoffentlich tollen Bedingungen).

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